Jürgen Schnepel (5. Platz) Drucken E-Mail


schnepel

Wohnort: Berlin

Beruf: IT-Support

Kamera: Nikon D90 + 18-105VR, davor viele Jahre Canon G2

War 2010 zum 9. Mal beim Fotomarathon dabei.

 

Link zur Siegerserie von Jürgen

Was war das Beste an deiner Teilnahme am FM? Was hat Dir am meisten Spaß gemacht?

Wie in jedem Jahr das Konzept an sich: In Alltagsfotos ist der Ausgangspunkt die Realität, das Foto seine Dokumentation. Das mag in der Profifotografie anders sein, aber die meisten von uns sind ja nur ambitionierte Laien. Beim Fotomarathon ist der Ausgangspunkt die Idee, zu der eine passende Realität erst gefunden werden muss. Das Interessante dabei ist das Spiel mit Mehrdeutigkeiten in der bildlichen Aussage des Motives.

Was war das unangenehmste an deiner Teilnahme am FM? Was hat Dir am wenigstens Spaß gemacht? Was war am schwierigsten?

Ein Defekt an der Schärfeautomatik meines Objektives.

Welche Erfahrungen konntest du an dem Tag sammeln? Was würdest du nächstes Mal anders machen?

Bereits längere Zeit vor dem Marathon intensiver über mögliche Konzepte nachdenken (auch eines für absolutes Sauwetter).

Hast du einige Tipps für zukünftige Teilnehmer?

Einiges ist sicher auch von der Jury abhängig. Abgesehen vom immer vorhandenen Spaß an der Sache gab es Jahre, da dachte ich danach: Hier bekommst du niemals einen Preis. So tickst du einfach nicht.

Bisher war es meist so:

- Vor dem ersten Foto ruhig über das Gesamtkonzept nachdenken. Auch wenn es eine Stunde dauert, es spart letztendlich Zeit.

- Bewegung mit dem Rad bringt in kürzester Zeit die meisten Motivideen. Das setzt natürlich einen guten Rundkurs mit nicht zu langen Strecken voraus. 2010 war leider zu viel Zick-Zack mit großen Entfernungen dabei.

- Einzelthemen nicht zu genau nehmen. Wichtiger ist der "rote Faden" durch alle Bilder (verbindendes Element, gleichartige Gestaltung).

- Nächsten Treffpunkt nur im Notfall (z.B. Zeit knapp und schlecht kalkulier-bar) als Ort der Aufnahmen wählen, weil sonst zu viele Fotografen das gleiche Motiv wählen.

- "Werkzeugaustattung": mindestens Schreibzeug, Papier, Faden, Tesafilm, Schere, Messer, Sicherheitsnadeln, Büroklammern, u.ä. usw.

- Beim Einbruch der Dunkelheit möglichst im Zeitplan liegen. Im Dunkeln fallen viele Motivideen weg und die vorhandenen sind technisch schwerer umzusetzen.


Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 11. September 2010 um 21:12 Uhr